Montag, 2. Januar 2023

Brough Superior SS 100 von T.E. Lawrence, BJ 1924

Mir kam jüngst etwas ganz besonderes in die Sammlung. Eine Brough Superior SS100. wobei die Zahl 100 für die von George Brough garantierte Höchstgeschwindigkeit von mindestens 100mph stand.

Der englische Klassiker war schon damals eine echtes Sportmotorrad.

Der beste Kunde war seinerzeit der Lawrence von Arabien, der hier auf der Modellmaschine tief geduckt durch die winzige Verkleidungsscheibe guckt

T._E._Lawrence war britischer Offizier im 1. Weltkrieg und war als Geheimagent maßgeblich am Aufstand der Araber gegen das osmanische Reich beteiligt.

Lawrence starb 1935 in den Hügeln Englands nach einem schweren Unfall mit seiner Maschine.

Das Modell ist fein detailiert, aus Metall, sehr sauber lackiert, bemalt und bedruckt.

Und nein, es ist nicht die Maschine mit der das SAMS von Paul Maar bekannt wurde.
Auch wenn es so auf dem Kennzeichen vorne auf dem Schutzblech steht.

Ein langgestreckter Tank, darüber die diversen Anzeigen am breiten Lenker. Hinten gibt es 2 Packtaschen. Auch auf dem hinteren Kennzeichen steht SAMS 1, Darunter auf dem Schutzblech gibt es einen Kreisrunden Aufkleber auf dem steht "Alpine Grand Sports", die besondere Ausstattung der Brough Superior.

Das Modell ist mit 2 Stiften auf dem rustikalen Holzsockel befestigt. Ein tolles Modell, dass für vergleichsweise wenig Geld in die Sammlung kam.

Inzwischen konnte ich noch etwas über den Hersteller erfahren:

Der Autor dieser tollen Site hat das Modell vor Jahren als Bausatz erworben und mir freundlicher Weise einige Fotos zur Verfügung gestellt die ich im Blog zeigen kann.

Ob der Hersteller S.A.M.S heißt kann nur vermutet werden.
Das Modell hat jedoch große Ähnlichkeit mit den Modellen von Autocraft, die Dieter ebenfalls in seinem Museum zeigt.

Wie schon vermutet stammt das Modell auf jeden Fall aus England.

Auf der Anleitung wird genau gezeigt, wo die Decals hin müssen und tatsächlich sind sie auch genau dort an meinem Modell zu finden.


 

Sonntag, 1. Januar 2023

Comicmotorrad Gaston Lagaffe

Wer kennt die Comics nicht von Andre Franquin den Zeichner viele frankobelgischer Comics wie z.B. Spirou und Fantasio, oder auch das Marsupilami, aber auch die Comics von Gaston Lagaffe.

Heute kam mir diese skurrile Miniatur in die Sammlung. Der Biker ist der allseits bekannte Gaston, der sich durch seine herrlich komischen Erfindungen auszeichnet, seiner Umgebung meist ziemlich auf den Wecker geht und stets freundlich und gut gelaunt durchs Leben geht.

Die Maschine nennt sich Sapetoku und imponiert durch die Trompete am Endschalldämpfer der damit natürlich ad absurdum geführt wird.

Das Modell besteht aus Resine und bringt somit einiges an Gewicht auf die Waage. Das Motorrad miss vom Vorderrad bis zur Trompete ca. 23 cm und dürfte vom Maßstab etwa 1:16 bis 1:12 sein.
Lässt sich durch die Comichaftigkeit (die unglaubliche Knuddeligkeit) natürlich nur schätzen.

Passend zum Modell gab es ein Gemälde auf Leinwand mit dem entsprechenden Comic.

Verpackt war das Modell in einem "Schuhkarton" mit Styroporeinlage.

Ich liebe alles an dem Modell.

Freitag, 23. Dezember 2022

Frohes Fest

Ich wünsche allen Bloglesern ein besinnliches und frohes Weihnachtsfest im Kreis der Lieben oder wo immer Ihr seid.

 

Montag, 24. Oktober 2022

Hot Wheels Scorchin Scooter und andere Gruselmotorräder

Bei Hot Wheels gibt es ja die verrücktesten Vehikel, manchmal findet man auch Motorräder dabei.

Nun ist mir dieses Motorrad mit Fahrer in die Sammlung gerollt, das besonders durch sein Knochengerippe und seinen durchsichtigen Fahrer besticht.

Der Cybertotth von 2004 mit der Art.Nr. H 0447 ist im Maßstab 1:32 wie die Rrrumbler gehalten und passt ebenfalls zum Scorchin Scooter.
Im Inneren des grüntransparenten Fahrers kann man teilweise ein Gerippe erkennen, es fehlen jedoch Arme und Beine.

Tief geduckt hockt der spuky Biker auf seinem Knochengerippe.
Die scharfen Schneidezähne stützen die Achsschenkellenkung.

Leider ist mein Modell schon etwas angeschubst, scheint aber ansonsten noch komplett und unbeschädigt zu sein.
Ein witziges Modell und wahrer Eyecatcher in der Motorradsammlung.

Unten drunter gibt es einige Hinweise, u.a. dass das Modell von Mattel aus China kommt.

Es gab mal wieder etwas neues für die Sammlung.
Das Modell kommt von Hot Wheels, nennt sich Scorchin Scooter und scheint im Maßstab 1:32 zu sein, vielleicht auch etwas kleiner?

Wer sich jetzt an den Film "Ghost Rider" mit Nicolas Cage erinnert fühlt, der liegt nicht ganz falsch.

Ich liebe diese herrlich-verrückten Modelle von Mattel/ Hot Wheels.

Die machen immer einen auf dicke Buxe und mit diesem mageren Biker macht so ein fettes Bike doch gleich viel mehr her.

 So sieht es unten drunter aus. "Made in Malaysia!

 
Zuletzt noch der Vergleich mit einem Hot Wheels Rrrumbler. Finde den Unterschied!

Zusätzlich zu den zuvor gezeigten Apokalyptischen Reitern kam jetzt noch dieser Ghostrider in die Sammlung.
Der Anbieter hatte geschrieben, das Modell sein von Hot Wheels.

Als das Modell dann kam, sah es nicht nach Hot Wheels aus, weder vom Maßstab, noch vom Material noch von der Anmutung,
trotzdem ist es ein skurriles Gefährt und zieht den üblichen Feuerschweif hinter Bike und Fahrer her.

Der bleiche Totenschädel ragt über dem breiten Lenker empor.
Grimmig zieht der Ghostrider durch die Prärie!
Der Maßstab ist etwas kleiner als 1:32. trotzdem passt der Ghostrider noch gut zu den anderen gezeigten Gruselmotorrädern.

Sonntag, 23. Oktober 2022

Motorradfahrer und Kreidler Moped von Wiking in angenäherten H0-Maßstab

Die Motorradfahrer von Wiking gehörten schon frühzeitig zum Straßenbild im Gesamtprogramm. Die Verkehrsmodelle im angenäherten Maßstab H0 starteten 1948. Ab 1950 waren die Motorräder als Solomaschine (T16 / T74 / 74) und als Motorrad mit Beiwagen (T16a / T75 / 75) erhältlich.
Die frühen Modelle sind häufig aus Mischplastik entstanden. so dürfte es unzählige farbliche Varianten geben, von denen kein Motorrad dem anderen gleicht.
Erst später gab es Motorräder ausschließlich in grauem Kunststoff mit diversen Tönungen.

Ich beginne mit dem Motorradfahrer mit Beiwagenmaschine. Darin sitzt eine Person mit wehenden Haaren. Meist zeigt der Beiwagen mit der Nase leicht nach unten. Der Beiwagen ist mit Stift- und Kragentechnik am Motorrad befestigt.

Motorradfahrer die auf der rechten Seite kurz vor dem Hinterrad einen runden Kragen aufweisen sind demnach Motorradfahrer denen der Beiwagen fehlt.


Beiwagenmaschine in blaumeliert.

Beim Kauf dieser Motorräder sollte man auf einen intakten freistehenden Lenker und auf den Schal achten. Diese brechen gerne mal ab.


In der Regel sind Gesichter und Hände bemalt.


Manchmal sind auch die Kennzeichen hinten und auf dem Schutzblech vorne bemalt.


Beiwagenmaschine in dunkelgrau aus später Produktion.

Leider wurden auch diese Modelle gerne mal irgendwo fest geklebt. Bei diesem Motorrad hat der Kleber Spuren hinterlassen.


Motorrad mit Beiwagen in hellgrau, leicht meliert.


Beiwagenfahrer in tollen Ockerfarben meliert.


Beiwagenmaschine in basaltgrau aus neuerer Produktion, Ein Sondermodell von Veltins, aus der Packung "Auf dem Brauereihof der 60er Jahre 2", 2006 erschienen.


Hier der Vergleich zu einem älteren Serienmodell in dunkelgrau.

Auffällig bei den Nachproduktionen ist die spitze Nase beim Beifahrer und die insgesamt detailliertere Ausführung. Hat Wiking die alte Form bearbeitet oder eine neue Form angefertigt?


Motorradfahrer mit Beiwagen in silbergrau von 2005, produziert vom PMS (PostMuseumsShop) in der "Kollektion Historica, Daheim auf dem Land 1".

Weiter geht es mit den Solomaschinen:


Bei der Solomaschine hat der Fahrer eine etwas spitzere Nase und der Schal ist etwas anders als bei der Beiwagenmaschine. Gesicht und Hände in der Regel bemalt. Ansonsten gilt auch bei diesem Modell: auf Schal und freistehenden Lenker achten sowie auf den vorderen Reifen, der kann hin und wieder Spannungsrisse aufweisen.


Solofahrer in hellrau-meliert.


Solomaschine in silbergrau.


Motorradfahrer in graublau.


Biker in dunkelbraunmeliert. Bei diesem Modell sind die Kennzeichen weiß bemalt.


Motorradfahrer in hellbraun, glasiger Kunststoff.


Solomotorrad in lichtgrau.


Motorrad in leuchtgrün.


Polizeimotorrad als Wiederauflage ab 2007 in einer Serienpackung "Die Wirtschaftswunderjahre- Staatsbesuch in Bonn. zur Packung gehören 2 Polizeimotorräder.


Die nächsten beiden Motorräder sind auch wieder aus einer Serienpackung. Wiking reagierte damit auf Fälscher die Motorräder und Autos in Salzsäure einlegten, dort das Cadmium aus der Farbe "wuschen" und somit neue Farben erstellten, die es eigentlich nie bei Wiking gegeben hat.

Diese Motorräder erschienen 2013 in einer Packung mit einem VW T1 Bus unter der Nr. 0990 83 "Sommerfrische am Wannsee"


Auch diese Maschine in rot gehört zur o.g. Packung.


Motorrad in hellelfenbein, erschien 2016 von Lechtoys "DRK Set Kreisverband Alzey" Edition 37.


Auf dem Rücken trägt der Fahrer ein rotes Kreuz.


Das bisher letzte Sondermodell aus neuerer Produktion erschien beim Kleinen Wiking-Laden 2019 mit dem Titel "Sportsfreunde".

Die folgenden Mopeds haben ein klares Vorbild, nämlich eine Kreidler Florett

Wiking produzierte das Moped ab 1967 zumeist als Vierer Set mit dem gezeigten Ständer zusätzlich mit einem zweiten Ständer der 4 Fahrräder beinhaltete.


Das Moped gibt es ausschließlich in silber. 


Den einfachen Sockel habe ich einem Wiking  Polizisten gemopst, der gehört leider nicht zum Umfang.


Das Modell ist perfekt getroffen und besitzt einen Dorn um das Moped einzeln mit Sockel abzustellen.


2019 erschien das Kreidler Moped erneut in einer Serienpackung "Meilensteine der Wiking Geschichte 14- Lepoix". Denn der Designer hatte auch die Kreidler entworfen.

Das Modell ist hellgrau und rundum farblich abgesetzt. Der Sitz ist schwarz lackiert...


.... die Frontbeleuchtung ist gesilbert....


... und am Heck gibt es für das Rücklicht einen roten Farbtupfer.


Es gibt ein neues Kreidler Moped für den Wiking-Freund.
Die ozeanblaue Kreidler Florett von Lechtoys.

Wie schon das Modell aus der Lepoix-Packung besitzt die Kreidler eine farblich abgesetzte Sitzbank sowie eine gesilberte Frontlampe und eine rot lackierte Rückleuchte.

 
Jürgen Klasmeier bietet die kleine Kreidler aktuell bei ebay im Sofortkauf für 5,90 inkl. des transparenten Sockels an oder ab 2 Modellen für 5,72 Euro.

Das Modell schaut richtig gut aus in dem Farbton. Jetzt fehlt eigentlich nur noch eine in rot mit schwarzem Tank und schwarz-roter Sitzbank. So wie die hier.

So klein ist die Kreidler, die ersten Modelle erschienen 1967 dann folgte 2019 die fenstergraue in der Lepoix-Packung und schließlich um die Weihnachtszeit 2021 herum die ozeanblaue Maschine.

Zunächst gab es das Moped von Lechtoys als Giveaway beim Einkauf kostenlos dazu. Jetzt kann sie jeder bei ebay inkl. des transparenten Sockels kaufen. 
Für 2,50 Euro kann man auch einen kompletten Satz Sockel am Spritzling kaufen.

Es ist schon toll, was die Wikinger ende der 60er Jahre da auf die Räder gestellt haben. Ein feines Moped!

Jetzt gibt es zwei neue Florett Mopeds.

Unter der Art.Nr.: 0270 02 erschien der Borgward Klein-LKW mit 2 Kreidler Florett in anthrazitgrau und rot.. Es ist schon erstaunlich was man mit etwas Farbe doch aus diesen alten Modellen heraus holen kann.

Der Borgward hat als Ladefläche das Unterteil des Koffers und ist rundum wundervoll bedruckt.

Gleich vorne an stehen die beiden neuen Floretts in anthrazitgrau mit weißem Tank und Sitzbezug, daneben die 2. Neue in rot mit schwarzem Tank und schwarzem Sitzbezug.

Bei den neuen Mopeds fällt auf, das die Runden Sockel nicht transparent sondern in der Farbe des Modells ausgeführt sind.